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Prinz Harry und Leonardo DiCaprio kämpfen gegen Ölbohrungen in Afrika

Gemeinsam gegen eine Ausbeutung Afrikas: Leonardo DiCaprio und Prinz Harry kämpfen Seite an Seite für einen sofortigen Stopp von Bohrungen im Okavango-Delta. Auch andere bekannte Schauspieler schließen sich dem Aufruf an.

Prinz Harry (l.) und Leonardo DiCaprio machen sich gemeinsam für Afrika stark.. © ALPR/AdMedia/ImageCollect
Prinz Harry (l.) und Leonardo DiCaprio machen sich gemeinsam für Afrika stark.. © ALPR/AdMedia/ImageCollect

Prominente Unterstützung für Prinz Harrys (37) Kampagne zum Schutz der Natur in Afrika. Die Schauspieler Leonardo DiCaprio (46), Forest Whitaker (60) und Djimon Hounsou (57) haben sich einem Aufruf des Herzogs von Sussex angeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Ein sofortiger Stopp von Öl- und Gasbohrungen im Okavango-Delta. Das gab die von DiCaprio mitgegründete Naturschutzorganisation Re:wild per Pressemitteilung bekannt.

Bereits am 14. Oktober sprach Prinz Harry in einem Gastbeitrag in der „Washington Post“ über die Bohrungen und bezeichnete sie als eine „permanente Zerstörung“ der Natur. Das Ökosystem würde für einen potenziellen Profit geplündert. Manche Dinge sollte man besser unangetastet lassen, damit sie ihren natürlichen Zweck erfüllen könnten, hieß es in dem Artikel, den Harry gemeinsam mit dem Umweltaktivisten und Autor Reinhold Mangundu verfasst hatte.

Seit 2020 wird im Okavango-Delta gebohrt

„Wir sind stolz darauf, die heldenhaften Bemühungen von Einzelpersonen und Organisationen in Namibia und Botswana zu unterstützen“, heißt es nun vom Re:wild-Boss Wes Sechrest. Das kanadische Unternehmen ReconAfrica bekam trotz Bedenken von örtlichen Gruppierungen eine Lizenz für Erkundungsbohrungen in einem 13.200 Quadratkilometer großen Gebiet. Seit 2020 finden dort Arbeiten statt.

(dr/spot)