Wenn wir krank zuhause bleiben und die Nase juckt oder der Hals kratzt, chillen sich viele auf die Couch und schalten ihre Lieblingsserie ein. Die Hintergrundgeräusche, das Stimmgewirr, all das gibt uns das Gefühl, nicht ganz so einsam zu sein.

Doch: Anscheinend sind wir nicht die einzige Spezies, die gerne TV schaut, wenn sie krank ist. Auch Pinguine lassen sich gerne mit Serien ablenken. Na ja, zumindest einer von ihnen.

Pinguin schaut Tierdokus

Die Rede ist von „Pierre“, dem Felsenpinguin. Das Männchen wurde am Strand im Südwesten von Australien gefunden. Und wird momentan im Zoo Perth aufgepäppelt.

Pierre hat eine lange Reise hinter sich. Denn er stammt wahrscheinlich von einer Insel im Indischen Ozean oder dem Südatlantik. Da Pierres Gefiederbildung gestört ist, sind seine Federn nicht ausreichend wasserabweisend. Schwimmen? Kann der Kleine also erst einmal nicht. Hinzu kommt, dass er nicht mit seinen Pinguin-Buddies abhängen kann, weil er der einzige seiner Art in dem Zoo und der Region ist. 

Damit Pierre also nicht ganz so einsam im Zoo ist, zeigen ihm die Pfleger Dokumentationen über Felsenpinguine. Aber auch die Animationsserie „Pingu“ darf Pierre schauen. Und die mag er anscheinend besonders.

Pinguin Pierre steht auf Animationsserien.

Versteht Pierre die anderen Pinguine?

Der Zoodirektor geht nicht davon aus, dass Pierre die Cartoon-Pinguine auch als Artgenossen erkennt. Aber: Es sind wohl die Farben und Bewegungen auf dem Bildschirm, die ihn erfreuen.

Felsenpinguine gelten als charismatisch. Und auch Pierre soll die Zoopfleger mit seinem Charakter längst um den Finger gewickelt haben und eine Rundumbetreuung genießen. Sobald es sein Gesundheitszustand zulässt, soll er in einen anderen Zoo zu seinen Artgenossen gebracht werden. Bis es so weit ist, läuft wohl noch die ein oder andere Doku auf dem iPad.

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