SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (63) hat seiner Ehefrau Britta Ernst (60) viel zu verdanken. Sie sei die Frau, die ihn am stärksten geprägt habe, sagte er in der Gesprächsreihe „Brigitte live“: „Ich glaube, dass ich ein ganz anderer Mensch wäre, wenn ich nicht mit Britta Ernst verheiratet wäre.“ Er sei ein „eindeutig“ besserer Mensch durch sie geworden.

Mit der brandenburgischen Bildungsministerin ist Scholz seit 1998 verheiratet. Seine Frau sei eine „großartige Politikerin“, deshalb zeigte sich der Finanzminister auch über die Frage empört, ob sie weiterarbeiten würde, wenn er Kanzler würde.

Scholz ist Langschläfer

Zudem verriet Olaf Scholz, dass seine Frau ihn zum Sport animiert habe. Als er etwa 40 Jahre alt war, habe sie ihm gesagt, er müsse etwas tun und er sei ihr „sehr dankbar“ dafür. Der Sport tue ihm gut und mache Spaß. Zu einem idealen Start in den Tag gehöre für ihn morgens zu joggen oder zu rudern und dann mit der Arbeit zu beginnen. Beim Joggen höre er keine Musik, und benutze auch keine Messgeräte oder Fitness-App, erklärte er.

Beim Sport denke er „auch nicht viel über irgendwelche Sachen nach“, so Scholz weiter. Er sei ohnehin „ein entspannter Mensch, der in sich ruht“ und müsse das Laufen nicht nutzen, um zur Ruhe zu kommen. Zudem sagte der Kanzlerkandidat in dem „Brigitte live“-Gespräch, er sei Langschläfer, es sei aber lange nicht dazugekommen. Im Urlaub und am Wochenende „klappt das schon mal“. Seine Frau dagegen stehe gerne früh auf. Als Rentner komme er wahrscheinlich zum Frühstück, „wenn sie zu Mittag isst“, scherzte er.

(hub/spot)