Jennifer Aniston (52) wehrt sich gegen die Kritik an ihrer Entscheidung, nicht gegen das Coronavirus geimpfte Menschen aus ihrem Leben auszuschließen. Die Schauspielerin war in die Kritik geraten, nachdem sie enthüllt hatte, dass sie sich von „ein paar Leuten“ in ihrem engsten Umfeld getrennt habe, weil sich diese nicht impfen ließen oder ihren Impfstatus nicht offengelegt haben. Nun stellt sie sich ihren Kritikern und teilt ihre Gedanken zu diesem Thema erneut in ihrer Instagram Story.

Aniston will keine „Leben in Gefahr bringen“

In ihrem Post antwortete Aniston einem Fan, der gefragt hatte: „Aber wenn [Jennifer] geimpft ist, ist sie doch geschützt, oder? Warum sollte sie sich Sorgen machen, wenn sie [nicht geimpfte Menschen] um sich hat?“

Aniston erklärte: „Weil du, wenn du die Variante hast, immer noch in der Lage bist, sie an mich weiterzugeben“, und bezog sich dabei auf Corona-Varianten. „Ich werde vielleicht ein bisschen krank, aber ich werde nicht ins Krankenhaus eingeliefert und sterbe auch nicht“, erklärte der US-Star im Post weiter. „ABER ich KANN es jemandem geben, der nicht geimpft ist und dessen Gesundheit gefährdet ist (oder der eine Vorerkrankung hat) – und deshalb würde ich sein Leben in Gefahr bringen“, so Aniston. „DAS ist der Grund, warum ich mir Sorgen mache. Wir müssen uns um mehr kümmern als nur um uns selbst.“

„Moralische und berufliche Verpflichtung“

In einem Interview mit „InStyle“ (September-Ausgabe) sprach Aniston erstmals über ihre Entscheidung, einige Leute in ihrem Freundeskreis aufgrund ihres Impfstatus auszusortieren. „Es gibt immer noch eine große Gruppe von Leuten, die gegen Impfungen sind oder einfach nicht auf die Fakten hören. Es ist eine echte Schande“, sagte sie in dem Beitrag, der am Dienstag digital veröffentlicht wurde. „Ich habe gerade ein paar Leute in meiner Umgebung verloren, die sich geweigert haben oder nicht offengelegt haben [ob sie geimpft worden sind oder nicht], und das war bedauerlich.“

Die Schauspielerin fuhr fort. „Ich finde, es ist eine moralische und berufliche Verpflichtung, zu informieren, denn wir sind ja nicht alle geimpft und werden jeden Tag getestet. Es ist schwierig, weil jeder ein Recht auf seine eigene Meinung hat – aber viele Meinungen basieren auf nichts anderem als Angst oder Propaganda.“

Von Anfang an engagiert

Als die Pandemie im März 2020 ausbrach, sprach sich Aniston schnell für soziale Distanzierung und andere Covid-19-Vorsichtsmaßnahmen aus. Später appellierte sie an ihre 37,7 Millionen Follower, eine Maske zu tragen.

(ili/spot)