Außer Konkurrenz wurde am Donnerstagabend (8. Juli) der Thriller „Stillwater“ mit Matt Damon (50) bei den 74. Internationalen Filmfestspielen von Cannes gezeigt. Damon spielt darin einen amerikanischen Vater, der in Marseille seiner wegen Mordes angeklagten Tochter beistehen will. Nach der Premiere wurde der Film mit minutelangen Standing Ovations gewürdigt, was den Hauptdarsteller sichtlich rührte.

Wie „Variety“ berichtet, sollen dem Schauspieler dabei Tränen gekommen sein. Regisseur Tom McCarthy (55, „Spotlight“) hielt zudem eine emotionale Rede: „Ich bin überwältigt davon, hier zu sein, ich wurde so stark vom Kino dieses Landes und Europas beeinflusst“, sagte McCarthy. „Es ist so inspirierend, diesem fantastischen Publikum in diesem ikonischen Saal einen Film zu präsentieren.“ Auf dem roten Teppich zeigten sich Damon und McCarthy mit dem Hauptcast des Films, zu dem unter anderem Camille Cottin (42) oder Abigail Breslin (25) gehören.

Für die Filmwelt markieren die Filmfestspiele in Cannes, die eigentlich traditionell im Mai über die Bühne gehen und dieses Mal vom 6. bis zum 17. Juli 2021 veranstaltet werden, eine Rückkehr zum Business as Usual. Die Kinos sollen wieder voll besetzt sein, die Stars wie gehabt über den roten Teppich schweben dürfen. Sicherheitsmaßnahmen gibt es aber trotzdem: Alle zwei Tage müssen Besucher, sofern sie nicht vollständig geimpft sind, einen aktuellen Test nachweisen.

(jom/spot)