An seinem Geburtstag hatte Schauspieler Manuel Cortez (42) kürzlich mitgeteilt, dass er den Tag in Quarantäne verbringe, weil er sich mit dem Coronavirus infiziert habe. Sein Gesundheitszustand hat sich seither derart verschlechtert, dass er mittlerweile im Krankenhaus liegt. „Mein Corona-Verlauf war erst sehr entspannt, dann habe ich immer höheres Fieber gekriegt und hab dann am Ende angefangen, schwer zu atmen“, erklärt Cortez in einer Instagram Story aus der Klinik.

Er sei ins Krankenhaus gegangen, wo festgestellt wurde, dass er eine Lungenschädigung habe. Cortez bekomme Sauerstoff und müsse vorerst dort bleiben. Derzeit gehe es dem Schauspieler den Umständen entsprechend „wieder gut“. Er habe kein Fieber mehr und sei „eigentlich fit“, die Lunge mache ihm aber Probleme. An seinem Geburtstag hatte er am 24. Mai in einer Story noch erklärt, dass er einen leichten Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen habe.

„Ich konnte nicht mehr“

„Lasst euch impfen, Leute“, ruft Cortez in seiner Instagram Story nun auf. Er verstehe, „warum Corona auch diese Gefährlichkeit hat“. Man sage oft, dass die Erkrankung einer Grippe ähnele, „aber ich hatte schon viele Grippen in meinem Leben, aber ich war noch nie so krank“. Sechs Tage lang habe der Schauspieler durchgehend hohes Fieber gehabt. Dies habe ihn „echt an den Rand meiner physischen und mentalen Grenzen gebracht“. Auch fiebersenkende Mittel hätten nicht geholfen.

Die Erkrankung habe ihn „an den Rand meiner Existenz gebracht“. Er habe wieder gelernt, „dass das Leben kostbar ist“. Cortez erzählt: „Ich war irgendwann so fertig. Da war nichts mehr mit positivem Mindset. Da war nichts mehr mit Medikationen. Da war nichts mehr mit Mental-Training. Ich habe einfach nicht mehr die Kraft aufgebracht.“ Jeder könne an eine Grenze kommen, an der „all diese Dinge so leicht nicht mehr umsetzbar sind. […] Ich konnte nicht mehr. […] Ich lag nur noch da und meinte: ‚Bitte, bitte, ich brauche Hilfe.’“ Der Schauspieler sei dankbar dafür, dass er diese Hilfe bekommen habe.

(wue/spot)