Zwei ehemalige Schauspielschülerinnen haben Hollywood-Star James Franco (43) 2019 unter anderem vorgeworfen, sie in einer von ihm gegründeten Schauspiel- und Filmschule sexuell ausgenutzt zu haben. Bisher hatte der Schauspieler die Vorwürfe stets bestritten, nun hat er in einem Interview den Sex mit den Frauen jedoch zugegeben.

In einem ausführlichen Gespräch mit Jess Cagle (56) vom Radiosender SiriusXM erklärte er, dass er damals dachte, sein Handeln sei in Ordnung, weil der Sex „einvernehmlich“ gewesen sei. „Ich gebe zu, dass ich mit Schülerinnen geschlafen habe (…) und das war falsch“, sagte er. Er sei damals „nicht klar im Kopf“ gewesen.

Er betonte jedoch, seine Schauspielschule nicht gegründet zu haben, um mit Schülerinnen zu schlafen. „Es gab keinen Masterplan meinerseits.“ Zwei Schauspielschülerinnen hatten ihn auf Schadensersatz verklagt, nachdem sie ihm vorgeworfen hatten, dass Franco sie durch „ausbeuterische sexuelle Situationen“ eingeschüchtert und seine Macht missbraucht habe. Im Juli 2021 soll der 43-Jährige einer Zahlung von rund 2,2 Millionen US-Dollar zugestimmt haben, um eine Klage beizulegen.

James Franco hat jahrelang „alle betrogen“ und „verletzt“

Der Schauspieler sprach in dem Interview außerdem offen über seine Sexsucht. Die Aufmerksamkeit von Frauen, mit denen er zusammen war, sei „eine so starke Droge“ gewesen, dass er „20 Jahre danach süchtig war“. Seine Schwägerin Iris Torres, die Frau von Tom Franco (41), habe ihm schließlich ein Buch über Sex- und Liebessucht geschenkt. Dies habe ihn „wie eine Kugel getroffen“: „Oh mein Gott, das bin ich.“ Vor seiner aktuellen Partnerin Isabel Pakzad habe er „alle betrogen“ und „verletzt“. In den vergangenen vier Jahren habe er jedoch viel an sich gearbeitet.

(tae/spot)