Herzogin Meghan (40) hat sich bei Gericht dafür entschuldigt, dass sie offenbar Erinnerungslücken hatte. Sie habe sich nicht daran erinnern können, einen Mitarbeiter autorisiert zu haben, den Autoren von „Finding Freedom“ Informationen zu geben. Omid Scobie und Carolyn Durand haben die Biografie über Meghan und ihren Ehemann Prinz Harry (37) im vergangenen Jahr veröffentlicht. Bisher hieß es, der Herzog und die Herzogin von Sussex hätten selbst nichts zu dem Buch beigetragen.

Meghan reichte laut „Guardian“ nun im Rechtsstreit mit dem Herausgeber der „Mail on Sunday“, Associated Newspapers Limited (ANL), ein Statement vor Gericht ein. Darin heißt es demnach, sie habe sich bisher nicht an E-Mails zwischen ihr und ihrem damaligen Pressesprecher Jason Knauf über das Buch erinnern können.

Mit Meghan „persönlich besprochen“

Zuvor hatte das Berufungsgericht gehört, dass der ehemalige Mitarbeiter von Meghan und Harry den Autoren von „Finding Freedom“ Informationen zur Verfügung gestellt hatte. Knauf erklärte in seiner Zeugenaussage Presseberichten zufolge, das Buch sei „routinemäßig diskutiert“ worden, was „mehrmals direkt persönlich und per E-Mail mit der Herzogin besprochen“ wurde.

Er sprach zudem darüber, ein Treffen mit den Autoren geplant zu haben, um Hintergrundinformationen für das Buch bereitzustellen. Knauf behauptete, Meghan habe ihm mehrere Punkte geliefert, die er mit Scobie und Durand teilen könne. Knauf gab zudem laut „BBC.com“ in seiner Aussage an, Prinz Harry per E-Mail über das Treffen informiert zu haben. Die angebliche Antwort des Herzogs: „Ich stimme voll und ganz zu, dass es uns möglich sein muss, zu sagen, dass wir nichts damit zu tun haben. Ebenso würde es helfen, einige Wahrheiten an die Öffentlichkeit zu bringen, wenn Sie ihnen den richtigen Kontext und Hintergrund geben.“

Streit über Brief

In Meghans Entschuldigung an das Gericht soll nun stehen: „Ich akzeptiere, dass Herr Knauf den Autoren für das Buch einige Informationen zur Verfügung gestellt hat und dies mit meinem Wissen getan hat – für ein von ihm geplantes Treffen mit den Autoren in seiner Funktion als Kommunikationssekretär. Der Umfang der von ihm geteilten Informationen ist mir nicht bekannt.“ Sie entschuldige sich beim Gericht dafür, dass sie sich zuvor nicht an den Austausch mit Knauf erinnert hatte.

In dem Rechtsstreit geht es weiter darum, ob die „Mail on Sunday“ und „Mail Online“ den Inhalt eines Briefs von Herzogin Meghan an ihren Vater Thomas Markle (77) hätten veröffentlichen dürfen. Eigentlich hatte ein Richter im Februar dieses Jahres der Frau von Prinz Harry Recht gegeben. Doch diese Entscheidung fechtet der Verlag weiterhin an.

(hub/spot)