Die Fallzahlen steigen, die Impfungen laufen nur langsam an und die Lockdown-Maßnahmen wirken nicht. Um die Corona-Pandemie besser in den Griff zu bekommen, will die Bundesregierung den Lockdown verschärfen und eine bundesweite Ausgangssperre einführen. Damit rücken all unsere Hoffnungen auf ein normales Leben in weite Ferne.

Doch während wir uns in Deutschland auf eine dunkle und schwere Zeit einstimmen, machen Länder wie beispielsweise Großbritannien wieder auf. Und uns bleibt gar nichts anderes übrig, als voller Neid auf die Insel zu gucken und uns auszumalen, was wir alles tun könnten, wenn wir jetzt in England leben würden.

So würden unsere Wochenenden aussehen, wenn wir in Großbritannien leben würden

Großbritannien – das war der große Loser am Anfang der Corona-Pandemie. Die Fallzahlen stiegen in schwindelerregende Höhe, die Krankenhäuser waren überlastet und die Todeszahlen waren hoch. Doch dann machte das Land dicht. Ein strenger Lockdown und ein gutes Impfmanagement manövrierten das Land aus der Krise. Heute sind mehr als die Hälfte aller Erwachsenen geimpft. Und das Land hat seit Montag wieder geöffnet.

Und damit beginnen unsere Träume, was wir wieder alles tun könnten, wenn wir in Großbritannien leben würden.

Feiern

Mann, wie geil! Die Außenbereiche der Pubs und Restaurants haben wieder offen. Das heißt, wir könnten erst mit unseren Freunden essen gehen und uns dann ein Pint nach dem nächsten reinkippen. Wir könnten die typisch lustigen Suffgespräche führen und uns dann sternhagelvoll, aber super glücklich ins Bett legen.

Großbritannien Lockdown
Großbritannien: Die Stimmung ist ausgelassen, die Menschen genießen die Geselligkeit. Credit: Getty Images/ Anthony Devlin

Unseren Body stählen

Und auch die Fitnessstudios haben wieder offen. Zugegeben, nach einem feuchtfröhlichen Abend würde wohl keiner von uns in die Muckibude rennen. Aber in den nächsten Tagen könnten wir endlich wieder aufs Laufband steigen, die schweren Gewichte stemmen und unseren Body stählen.

Schwimmen gehen

Schwimmen, oh mein Gott, das wäre es doch. Tja, auch das könnten wir, wenn wir in Großbritannien leben würden. Zu schade, dass wir es nicht tun…

Schmökern, was das Zeug hält

Und auch die Büchereien haben wieder offen. Wir könnten uns also ein, zwei, drei oder mehr Bücher schnappen und endlich wieder den Geruch von altem Papier einatmen. Und das ohne FFP-2-Maske. Hach, wie schön!

Shoppen gehen

Und auch die Geschäfte in Großbritannien sind wieder offen. Für uns würde das bedeuten, endlich wieder richtig einkaufen gehen zu können. Auch wenn die Schlangen vor den Shops doch auch sehr abschreckend wirken dürften.

Andere anlächeln

Weißt du noch, wie schön es ist, das ganze Gesicht von deinem Gegenüber zu sehen? Wenn wir in England wären, könnten wir endlich wieder mehr vom Gesicht sehen, als die Augen und die Stirn. Und vielleicht würden wir auch etwas unbeschwerter durchs Leben gehen, weil das Lächeln der Kassiererin unseren Tag erhellen würde.

Oma besuchen

In Großbritannien wäre es auch möglich, endlich wieder mit der gesamten Familie zusammenzusitzen. Mama, Papa und Oma in den Arm zu nehmen und sie ganz lange festzuhalten, einfach nur, weil es uns gefehlt hat, ihre Nähe zu spüren.

Nach Lockdown: Diese Dinge würden uns auch in Großbritannien verwehrt bleiben

Aber ein paar Freizeitaktivitäten würden uns auch in Großbritannien verwehrt bleiben. Etwa, den Besuch von Kinos, Theatern und Clubs. Denn diese haben noch geschlossen.

Ab dem 17. Mai dürfen Restaurants und Pubs und ihre Innenräume wieder öffnen und auch der Auslandsurlaub ist dann wahrscheinlich wieder möglich. Denn noch drohen dafür hohe Geldstrafen. Nichtsdestotrotz kann man wohl nicht bestreiten, dass die Briten dem normalen und unbeschwerten Leben einen ganzen Schritt weiter voraus sind, als wir. Und weil wir es ihnen nach dem harten Lockdown von ganzem Herzen gönnen und darauf hoffen, dass auch bei uns schnellstmöglich mehr Menschen geimpft werden, schauen wir mit einem lachenden Auge zu ihnen rüber. Aber weil wir noch nicht soweit sind, gucken wir auch mit einem weinenden Auge auf die kleine Insel.

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