Und schon wieder gibt es eine neue Variante des Corona-Virus. Wir wissen mittlerweile, dass Corona nicht einfach so bleibt wie es ist, sondern sich ständig und stetig verändert. Die neue Subvariante aus Großbritannien mit dem Namen AY.4.2. ist schon heute für gut 10% der Neuinfektionen verantwortlich. Und dabei hat sie fast keine Symptome –gefährlich.

Die neue Variante ohne Symptome

Eine groß angelegte Studie des Imperial College London hat herausgefunden, dass die neue Variante AY.4.2. der Delta-Variante für ein Zehntel der Corona-Neuinfektionen verantwortlich ist. Dafür hat man die PCR-Tests von mehr als 100.000 Menschen ausgewertet. 11,8 % von 841 positiven Proben waren mit der sogenannten Delta-Plus-Variante infiziert.

Was ist so schlimm an der neuen Subvariante?

Die neue Variante ist hoch ansteckend und breitet sich den neuesten Erkenntnissen zufolge sehr viel schneller aus als die vorige Delta-Variante. Wissenschaftler:innen haben berechnet, dass es mit dieser Variante ein Wachstum von 2,8% gibt.

Obwohl die neue Variante sehr ansteckend ist, hat sie nur sehr wenige Symptome. Wissenschafter:innen berichten von sehr wenigen Fällen, die hier symptomatisch verlaufen.

Paul Elliot, der Studienleiter, berichtete, dass nur wenige Patienten von einer Veränderung des Geruchs- und Geschmackssinns, Fieber und einem anhaltendem Husten berichten. Das ist theoretisch für die Patient:innen von Vorteil. Allerdings ist es so für Erkrankte nicht sonderlich einfach zu erkennen, ob sie erkrankt sind oder nicht. Die Subvariante AY.4.2. wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bisher nicht als besorgniserregend eingestuft, sie steht aber unter Beobachtung.