Veröffentlicht inBuzz

Experiment mit Ungeimpften: Mit so viel Nächstenliebe rechnen sie nicht

Ein Ungeimpfter hat ein Experiment auf der Straße durchgeführt. Die Ergebnisse sind erstaunlich – selbst Impfgegner haben keinen Grund zu meckern.

Stuttgart Querdenken 711: Pflegekraefte-Demo im November. Hier fordern Ungeimpfte Menschenrechte. Foto: IMAGO / Eibner

Geimpfte und Ungeimpfte: Diese Einteilung spaltet gerade die Gesellschaft. Die Straßenmärsche an jedem Montag in den deutschen Städten zeigen auf, wie unterschiedlich die Meinungen der Bürger:innen zur Corona-Impfung ist. Auf Social Media entfalten sich oft nicht einmal mehr konstruktive Diskussionen, sondern blanke Beleidigungen und sogar Hass.
Ein junger Ungeimpfter wollte nun sehen, inwieweit wir dennoch Nächstenliebe füreinander empfinden. Sein Experiment hatte einen anderen Ausgang als er es sich vorstellte.

Geimpfte und Ungeimpfte: Trotz Spaltung gibt es Nächstenliebe

Die Imgfgegner:innen und -skeptiker:innen sind sehr laut und aktiv. Dabei sind die Geimpften eine weitaus größere Gruppe, es sind gut 70,9 % der Deutschen doppelt geimpft.

Obwohl das Thema des Impfens uns alle so sehr spaltet, gibt es immer wieder schöne Begegnungen zwischen den Geimpften und den Ungeimpften. Ungeachtet der eigenen Ideologien, Wahrheiten und Überzeugungen sind wir also noch immer in der Lage dazu, uns umeinander zu kümmern und Liebe zu verbreiten. Das zeigt das Experiment von Leonard Jäger, einem selbsternannten „Freidenker“ und einem Gegner der Coronamaßnahmen.

Ein Experiment geht schief – zum Glück

Der YouTuber, Influencer und Podcaster, der unter dem Namen „Ketzer der Neuzeit“ bekannt ist, zeigte in einer Straßenumfrage auf, dass sich die meisten Menschen in einer Notsituation noch immer dafür entscheiden, sich gegenseitig zu helfen und Nächstenliebe zu zeigen – auch wenn die Meinungen über das Impfen auseinandergehen.

Der Aufbau des Experiments

Der Aufbau des Experiments ist wie folgt: Als Ungeimpfter stellte sich Leo zur Weihnachtszeit auf den Berliner Alexanderplatz. Er tat so, als wolle er sich eine Mütze, einen Schal und ein Paar Handschuhe kaufen. Aufgrund der 2G-Regelungen, die in den Kaufhäusern der Bundesrepublik herrschen, konnte Leo sie sich aber nicht selbst besorgen. Leo ging dazu über, Fremde anzusprechen und sie zu fragen, ob sie ihm die genannten Produkte besorgen könnten. Er brauche sie, um mit dem Fahrrad in der Kälte nach Hause zu fahren. Außerdem bot er ihnen das nötige Geld für die Produkte in bar an.

Leo rechnete wohl damit, dass ihm nicht sonderlich viele Menschen beim Einkaufen helfen würden. Tatsächlich war aber das Gegenteil der Fall. Die meisten Menschen waren gerne dazu bereit, für einen fremden Menschen in ein Einkaufszentrum zu gehen, weil dieser selbst nicht hineingehen durfte. Nur einige wenige verneinten aufgrund von Zeitmangel.

Fazit: Geimpft oder ungeimpft? Menschlich ist das egal

Es dauerte nur gut 30 Minuten, bis Leo das komplette Set (Handschuhe, Schal und Mütze) von verschieden Menschen erhalten hatte. Er schloss sein Experiment mit Erstaunen ab und freute sich darüber, dass die Nächstenliebe unter Geimpften und Ungeimpften noch immer da ist.

Das gesamte Video kannst du hier sehen.

Noch mehr über Corona?

5 Lebensmittel, die deine Vitamin-D-Speicher auffüllen 5 Tipps, wie du deine Haare richtig föhnst. 6 Tipps, um deine Bräune lang zu erhalten.. Trendfarben für den Herbst 8 Mythen: Was tatsächlich ins Handgepäck darf