Aldi hat sich mittlerweile nicht nur in Deutschland, sondern auf der gesamten Welt durchgesetzt. Egal wo, Aldi ist den meisten Menschen ein Begriff. Wenn es um preiswerte und gleichzeitig qualitativ hochwertige Produkte geht, steht der Supermarkt-Discounter immer an der Spitze. Der einzige Haken, der sich bei Aldi leider finden lässt, ist der Kund:innenservice. So fällt es vielen Kaufenden schwer ihre Produkte an der Aldi-Kasse nach dem Scannen zeitnah einzupacken, denn die Kassierenden sind einfach viel zu schnell und sorgen so für Stress bei den Kund:innen.

Doch die Aldi-Filialen in der USA haben dafür schon eine perfekte Lösung gefunden. Die Mitarbetier:innen sind hier anscheinend in einem Bereich geschult, den es so in Deutschland noch gar nicht gibt. Welche Fähigkeit sich die deutschen Kassierer:innen aneignen sollten, erfährst du hier.

Einpackproblem an den Aldi-Kassen: So macht es die USA

Der TikToker Karim Jamal hat diese Problematik bei Aldi bereits nach allen Regeln der Kunst verarscht. Seiner Performance, die beinahe 23 Millionen Views erzeugte, ist eigentlich nichts mehr entgegenzusetzen.

Viele kennen das Einpackproblem an der Aldi-Kasse: Das hektische, beinahe panische Einpacken nach dem Einscannen an der Supermarkt-Kasse, wenn die Schlange hinter einem immer länger wird und der Wagen immer voller.

Auch in den USA, in der UK und vielen anderen Ländern gewinnt Aldi immer mehr an Popularität – und Innovation. Denn obwohl wir Aldi lieben, heißt das noch lange nicht, dass dieser Discounter perfekt ist. Das Einpacken an der Aldi-Kasse kann nämlich zum echten Horror werden. In den USA gibt es dafür aber eine Lösung und die macht das Einpacken an der Aldi-Kasse viel entspannter – für dich und für die Kund:innen, die hinter dir warten!

Aldi Kasse Aldi USA
Entspanntes Einpacken? Die USA macht’s möglich. Credit: George Sheldon / shutterstock

Kein Stress mehr an der Aldi-Kasse – so macht es die USA

Das Hantieren mit dem großen Einkaufswagen, während man gleichzeitig versucht, das Geld aus der Tasche zu holen, kann zu einer schwierigen und auch stressigen Angelegenheit werden. In den Aldi-Supermärkten der USA kann man sich stattdessen fast entspannen: Denn hier übernimmt das Einpacken an der Aldi-Kasse meistens der Kassierer oder die Kassiererin selbst!

Die Fähigkeit mitzudenken ist vor allem in Verbindung mit dem Super-Discounter und dem Einpackproblem an der Aldi-Kasse unabdingbar. Die Kassierer:innen in Deutschland ziehen ’nur‘ die Produkte über den Scanner und überlassen den Kund:innen dann den Stress des Einpackens. Damit ist in den USA aber schon lange Schluss.

Schnellerer und effizienterer Bezahl- und Einpackprozess

In den USA ist es nicht üblich, dass die Kassierer oder Kassiererinnen an ihrer Kasse sitzen dürfen. Die Aldi-Kassen sind dort eine Ausnahme. Während wir in Deutschland allerdings immer versuchen so schnell wie möglich die Produkte in den Wagen zu schmeißen, damit sich unsere Waren nicht neben der eh schon zu kleinen Kasse stapelt, gibt es in den USA eine andere Lösung.

Die Kassierer oder Kassiererinnen packen hier nämlich die gescannte Ware direkt in den Einkaufswagen zurück. Dieser steht am Ende des Bandes und wird sobald das Produkt eingescannt wurde, wieder befüllt. Währenddessen kann man sich selbst auf das Bezahlen vorbereiten – vollkommen entspannt, stressfrei und ohne Druck. Damit scheinen die Köpfe des Aldi-Discounters in den USA wirklich mitzudenken, denn durch das Einpacken der Ware für die Kund:innen senkt sich der Stresspegel bei den Kaufenden und den Mitarbeiter:innen gleichermaßen, da diese nicht dem gestressten Zorn der Kund:innen ausgesetzt sind.

Genauso wie in Deutschland gibt es nach den Aldi-Kassen einen Bereich, an dem man seine Sachen in Ruhe in Tüten verstauen kann. Stressfreies Einkaufen und Einpacken inklusive.

Ohne Druck an den Aldi-Kassen

Diese Methode sollten sich Deutschlands Aldis auf jeden Fall abgucken. Durch den verringerten Stress kommt es auch zu geringerem innerem Druck. Dieser könnte sich nämlich sonst in schlechte Laune umwandeln, während man von den wartenden Kund:innen vielleicht zusätzlich noch böse angeschaut wird. Die Kasser:innen in Deutschland können sich in puncto mitdenken also eine Scheibe von ihren ausländischen Kollegen abschneiden, sodass das Einkaufen für alle irgendwann entspannter wird. Hoffentlich kommt diese Form des Einpackens auch bald zu uns.

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