Im Missbrauchsprozess von Prinz Andrew (62) und Virginia Roberts Giuffre (38) ist es Mitte Februar zu einer außergerichtlichen Einigung auf einen Vergleich gekommen. Nun soll der Sohn von Queen Elizabeth II. (95) die geforderte Entschädigungssumme gezahlt haben. Das berichtet die britische Nachrichtenagentur PA. Demnach soll es sich dabei um einen achtstelligen Betrag handeln.

Zuletzt hatte die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, dass Prinz Charles (73) den Großteil der außergerichtlichen Einigung zahlen soll. Um die Summe für seinen jüngeren Bruder aufzubringen, soll Charles demnach sogar einen Kredit aufgenommen haben. Der britische Steuerzahler soll nichts davon bezahlt haben. Auch die Queen zahlte aus eigener Tasche einen Teil der Entschädigung. Zwei Millionen Pfund soll die Königin an den Wohltätigkeitsfond von Roberts Giuffre überweisen haben.

Außergerichtliche Einigung Mitte Februar

Das Zivilverfahren, das Andrew vor dem Vergleich noch drohte, soll nun kurz vor einem Ende stehen. Die entsprechenden Gerichtsdokumente, die lediglich eine Unterschrift des zuständigen New Yorker Richters fordern, sollen am Montag verschickt worden sein. Durch den Vergleich, auf den sich Andrew und Giuffre Mitte Februar geeinigt hatten, konnte der Queen-Sohn einen Zivilprozess in den USA abwenden. Giuffre hatte Andrew vorgeworfen, sie sexuell missbraucht zu haben, als sie noch minderjährig war und in den USA geklagt.

(eee/spot)