Die US-Behörden lassen nicht locker: Nach der Tragödie am Set seines Westerns „Rust“ will die Polizei und Staatsanwaltschaft nun das Handy von Alec Baldwin (63) sichten. Ein entsprechender Durchsuchungsbefehl sei bereits erlassen worden. Wie unter anderem der TV-Sender CNN auf seiner Homepage berichtet, verspreche man sich davon genauere Einblicke in den Vorfall vom 21. Oktober. Damals traf eine Kugel aus einer Requisiten-Waffe in den Händen Baldwins die Kamerafrau Halyna Hutchins (1979-2021) tödlich.

Richter hat Durchsuchungsbeschluss bereits unterzeichnet

Baldwin wies bislang jegliche Schuld in mehreren öffentlichen Statements von sich. Man habe ihm die Waffe als „sicher“ übergeben. Außerdem habe er den Abzug nicht betätigt, der Schuss hätte sich von selbst gelöst. Jetzt sollen Textmitteilungen, E-Mails, Browserverläufe, Anruflisten und seine Social-Media-Accounts durchforstet werden. Eine Polizeisprecherin erklärte, dass Baldwin die Herausgabe seines Handys bislang verweigert habe. Ein Richter habe nun den Durchsuchungsbeschluss unterzeichnet, damit man aktiv werden könne.

(dr/spot)