„Bachelor“-Beauty Linda Nobat (26) wird ab dem 21. Januar in Südafrika um die Dschungelkrone in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ kämpfen. Ein Erfolg ist ihr schon jetzt sicher, denn sie setzt die Dschungelcamp-Tradition fort, dass eine Kandidatin sich für den deutschen „Playboy“ auszieht.

Mit Aktaufnahmen gegen Rassismus

Für die Februar-Ausgabe des Männermagazins ließ sie in einer Traumvilla auf Teneriffa die Hüllen fallen – und zwar aus einem ganz bestimmten Grund. Mit den dort entstandenen Aktaufnahmen will Linda ein Zeichen gegen Rassismus setzen, „dafür, dass Schönheit unabhängig ist von der Hautfarbe“, sagt sie dem Magazin. „Meine Fotos können eine Möglichkeit sein, Diversität sichtbarer zu machen, die Vielfalt weiblicher Schönheit.“ Das Problem, nicht dem allgemeinen Schönheitsideal zu entsprechen, sei etwas, das sie und auch viele andere Schwarze Frauen schon ein ganzes Leben lang begleite, fügt sie hinzu.

Die 1995 geborene angehende Juristin, die im hessischen Hanau aufgewachsen ist und 2018 zur Miss Hessen gekürt wurde, hat schon in Schulzeiten gemerkt, dass sie anders als die anderen ist. „Ich musste mich oft durchkämpfen, immer doppelt so gut sein wie jemand, der heller ist als ich“, sagt sie. Wenn sie nicht an TV-Formaten wie „Der Bachelor“ oder „IBES“ teilnimmt, studiert sie Jura – und auch das ist eine Herzensangelegenheit: „Ich studiere Jura, weil ich gerechtigkeitsfanatisch bin. Ich hoffe, dass ich irgendwann mehr Gerechtigkeit in die Welt bringen kann“, so Linda-Caroline Nobat im Interview. 

(ili/spot)