US-Präsident Donald Trump hat bei einem Wahlkampfauftritt erneut gegen seinen Kontrahenten Joe Biden ausgeholt.

So erklärte er bei der Veranstaltung, dass er mit einem Erlass, die Wahl von Joe Biden zum Präsidenten verhindern will. Wörtlich sagte Trump: „Vielleicht unterzeichne ich einen Erlass, sodass ihr ihn nicht als euren Präsidenten haben könnt.“

Trump: „Wenn ich verliere, werdet ihr mich nie wiedersehen“

Doch was wäre eigentlich, wenn Donald Trump die Wahl verlieren würde? Auch auf diese Frage ging der Präsident ein und erklärte: „Wenn ich gegen ihn (Biden) verliere, weiß ich nicht, was ich tun werde.“ Und weiter: 

Ich werde nie mehr zu euch sprechen, ihr werdet mich nie mehr wiedersehen.

– Donald Trump

Donald Trump polarisiert mit seinen Worten

Zuletzt wurde öffentlich immer wieder darüber diskutiert, ob Trump eine Wahlniederlage akzeptieren würde. 

Donald Trump wird beleidigend, mal wieder

Doch damit nicht genug. Trump beleidigte Joe Biden weiter als „schlechtesten aller Kandidaten.“ Und behauptete dann, dass Biden für den Wahlkampf fit gespritzt werde: „Sie geben ihm eine große fette Spritze in den A******, dann ist er wieder für zwei Stunden fit.“ Danach kündigte Trump an, dass er vor dem ersten TV-Duell am nächsten Dienstag einen Drogentest von Joe Biden verlangen will. 

Es ist nicht der erste Auftritt von Donald Trump, der mediale Wellen schlägt. Obwohl seine Wortwahl schon immer polarisierte, hat Trump seine Rhetorik nun jedoch noch einmal verschärft. Es wirkt so, als würde er immer verzweifelter versuchen, seine Anhänger an sich zu binden. 

Ob ihm das gelingt, wird sich bei der Wahl im Dezember zeigen. Bislang aber ist er mit seiner Strategie nicht gut gefahren, und liegt in den wichtigen Swing-States hinter dem Demokraten Biden.

Warum sich Biden jetzt ebenfalls den Lügen hingegeben hat und welche Rolle der Tod der Richterin Ruth Bader Ginsberg im Wahlkampf spielt, erfährst du hier.