Das Hochwasser in Deutschland macht sich nun auch in den Super- und Drogeriemärkten bemerkbar. So haben Läden wie Rossmann, Lidl oder dm durch die Flutkatastrophe mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. Die Folge: leere Regale. 

Supermarkt: Viele Produkte nicht lieferbar 

In vielen Filialen befinden sich an Regalen immer wieder Hinweisschilder mit Informationen zu fehlenden Produkten. So heißt es in einer Kaufland-Filiale: “Aus technischen Gründen sind viele Produkte derzeit nicht lieferbar. Auch in Westmünsterland sind laut der Chip-Redaktion in dm-Filialen diese Schilder sichtbar.

Welche Produkte im Supermarkt sind betroffen 

Durch das Hochwasser wurden viele Lagerräume geflutet, unter anderem die, in denen Toilettenpapier, Shampoo oder auch Zahnpasta gelagert wird. Dort steht momentan die Logistik still und kann ihre Produkte nicht wie gewohnt ausliefern. So wird es in nächster Zeit zu Verzögerungen bei Aktionsangeboten, Lebensmitteln und auch in der Lieferkette kommen. Bis sich die Lage wieder verbessert, könnten noch einige Wochen vergehen. 

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Immer mehr Supermärkte haben mit Engpässen zu kämpfen Credit: v.l.n.r: IMAGO / Fotostand, IMAGO / Future Image, IMAGO / Arnulf Hettrich [M] grmarc via Canva

Nicht nur das Hochwasser ist schuld 

Im März lief das Containerschiff Ever Given auf Grund und Hunderte Schiffe saßen fast eine Woche lang im Suezkanal fest und auch der Countainer-Stau in China hatte große Auswirkungen auf den globalen Güterverkehr. Was sich für uns so weit weg anfühlt, wird nun durch die Engpässe in Super-und Drogeriemärkten spürbar.

So muss die Discounter-Kette Aldi Süd nun auch Aktionsangebote aus ihrem Prospekt streichen, da die gewünschten Produkte nicht in die Filialen geliefert worden sind. Grund dafür ist laut der Pressestelle die “vorübergehende Schließung des Hafens Yantian in China.”

So musste der viertgrößte Hafen der Welt geschlossen werden, da sich mehrere Menschen mit Corona angesteckt hatten. Die Bilderrahmen, die ab Donnerstag bei Aldi Süd in den Verkauf gehen sollten, waren in den Filialen daher nicht vorrätig. 

Engpässe werden immer häufiger 

Doch auch andere Unternehmen sind von den Engpässen in Produktion und Fracht betroffen. So gibt es in Europa momentan Schwierigkeiten für Möbelhersteller, an Holz zu kommen, so Chip. Ebenfalls Probleme gibt es bei Glas und Edelstahl sowie Textilstücken wie Kissen oder Hussen, die mit Verzögerungen aus Asien kommen.

Das zeigt sich auch an den Lieferzeiträumen bei Ikea, Mömax oder Otto. So müssen Kund:innen teilweise bis zu 16 Wochen auf ihre Deko- und Wohnartikel warten. 

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