Der US-Wahlkampf ist in der heißen Phase. Präsident Donald Trump und sein Konkurrent Joe Biden kämpfen um jeden einzelnen Wähler. Doch aktuelle Umfragen zeigen, dass Donald Trump hinter Joe Biden zurückliegt. Ein Grund dafür: sein lascher Umgang mit dem Coronavirus. Mit dem er sich auch selbst angesteckt hat.

Aktuell geben 65 % der befragten Amerikaner jedoch an, dass Trump seine eigene Infektion hätte vermeiden können – wenn er das Coronavirus ernster genommen hätte. Und obwohl die Mehrheit unzufrieden mit seiner Führung in der Krise ist, stehen 34 % weiterhin hinter Trump und glauben, dass er ihnen die Wahrheit gesagt hat.

Donald Trump hat sich mit dem Coronavirus angesteckt

Immer wieder hatte der US-Präsident die Gefahren des Virus heruntergespielt. Erklärt, dass das Coronavirus von alleine verschwinden würde oder lachte seinen Konkurrenten Joe Biden dafür aus, dass dieser eine Maske trägt. 

Trumps bescheuertste Sätze über Corona gibt es hier noch einmal nachzulesen.

Nun aber hat sich das Blatt gewendet und Joe Biden geht zum Angriff auf Donald Trump über. Und das eben wegen genau dieser Masken.

Joe Biden boxt Donald Trump in die Seite

In den sozialen Medien hat Joe Biden nun einen kurzen Videoausschnitt von sich und Donald Trump veröffentlicht. Links steht US-Präsident Donald Trump, der sich demonstrativ die Maske vom Gesicht reißt. Wohingegen rechts Joe Biden zu sehen ist, der sie sich gerade aufsetzt. Darüber prangen die Wort: „MASKS SAVE LIVES“.

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Wear a mask.

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Mit diesem kurzen Clip macht Joe Biden auf Trumps Fehler aufmerksam.

Unter dem Post stimmen zahlreiche Nutzer Joe Biden zu und schreiben etwa: „Real men wear masks“ oder „we would`ve been out of this a long time ago if these clowns would just wear a mask.“

Noch ist unklar, wie sich Donald Trumps Infektion auf den weiteren Wahlkampf auswirken wird. Zuletzt erweckte es den Anschein, dass er die Erkrankung nutzt, um die Gefährlichkeit des Virus weiter herunterzuspielen. So twitterte er erst heute: „Habt keine Angst vor Covid. Lasst das Virus nicht euer Leben bestimmen. Unter der Trump-Regierung haben wir sehr gute Medikamente und viel Wissen. Mir geht es besser als vor 20 Jahren.“ 

In den sozialen Netzwerken bezeichnen einige Amerikaner diesen Tweet als „Schlag ins Gesicht“ für all die Menschen, die an den Folgen des Virus gestorben sind. Aber auch auf diejenigen dürfte es höhnisch wirken, die keine besondere Behandlung wie der Präsident genießen, nicht krankenversichert sind und sich somit seltener auf das Coronavirus testen lassen.

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