Deutschland drückt beim Impftempo auf die Tube! Immer mehr Menschen werden gegen das Coronavirus geimpft. Angesichts dessen wollen viele natürlich wissen, welche Nebenwirkungen der Corona-Impfung normal sind und bei welchen sie hellhörig werden sollten. wmn klärt deshalb kurz und knapp auf.

Nebenwirkungen der Corona-Impfung: Gewünscht oder unerwünscht?

Laut Wissenschaftler:innen vom King’s College London bekommen die meisten Menschen kurz nach der Corona-Impfung Nebenwirkungen. Nach circa 24 Stunden erreichen diese ihren Höhepunkt. Doch das Gute ist: Nach zwei Tagen verschwinden die Beschwerden meistens von selbst.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen:

  • Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Schüttelfrost
  • Gelenkschmerzen
  • Frösteln
  • Fieber
  • Schwellungen an der Injektionsstelle

Auch wenn die Nebenwirkungen der Corona-Impfung unangenehm sind, sind sie erwünscht. Denn sie zeigen, dass das Immunsystem arbeitet. Und: Sie treten vor allem bei jüngeren Menschen auf. Allerdings sollten Geimpfte laut Paul-Ehrlich-Institut einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, wenn sie nach der Corona-Impfung eins der folgenden Symptome bemerken:

  • Kurzatmigkeit
  • Brustschmerzen
  • Arm- oder Beinschwellungen

Aber auch langanhaltende, schwere Kopfschmerzen und Blutergüsse, die über die Injektionsstelle hinaus gehen, sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Stattdessen gilt auch hier: Bitte geht bei diesen Beschwerden zum Arzt oder zur Ärztin.

Wie lange halten diese Beschwerden nach der Impfung an?

Laut dem Paul-Ehrlich-Institut halten die sogenannten Impfkomplikationen nach der Impfung ungefähr vier bis 16 Tage nach der Impfung an.

Diese Nebenwirkungen sind selten, aber gefährlich

Direkt nach der Corona-Impfung bekommen wenige Menschen einen allergischen Schock, der lebensgefährlich ist. So bekam am Freitag beispielsweise ein Patient in Wien Krampfgefühle in der rechten Hand, im Fuß, im Kiefergelenk und sein Blutdruck schnellte in die Höhe. Zum Glück aber können Ärzte und Ärztinnen in solchen Fällen schnell reagieren, sodass so ein Schock gut zu überstehen ist. Geimpfte müssen deshalb einige Minuten nach der Corona-Impfung unter Beobachtung bleiben und vor allem sollten alle, die Allergien haben, diese auch vor der Impfung angeben!

Schwerwiegende Impfkomplikationen, wie etwa Gesichtslähmungen beim Biontech-Impfstoff sind extrem selten (ein Zusammenhang wird diskutiert). Und auch Sinus-Venen-Thrombosen (etwa beim Astrazeneca-Impfstoff) treten äußerst selten auf.

Mehr zum Thema gefällig? Dann lies hier, wieso du keinen Alkohol nach der Corona-Impfung trinken solltest und ob du nach der Impfung Sport treiben darfst.