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CAT-Stellung: 56 % der Frauen kommen mit ihr öfter

Die CAT-Stellung soll laut einer Studie so gut wie jede Frau zum Orgasmus bringen. Das lässt sich unsere Autorin nicht zweimal sagen und testet sie für euch aus. Wie es war, erfährst du hier.

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Die CAT-Stellung hat nichts mit Katzen zu tun. Aber schnurren wirst du trotzdem. Foto: wmn

Jede Woche experimentieren wir mit den verschiedensten Sexstellungen und diese Woche haben wir bei unserer Wahl auf die Wissenschaft gehört. Denn laut einer Studie soll die CAT-Stellung für viele Frauen besonders gut zum Orgasmus führen. Das wollen wir natürlich genauer wissen und haben sie unserer Autorin zum Testen mit nach Hause gegeben.

Was ist die CAT-Stellung

Auch wenn der Name es vermuten lässt, die CAT-Stellung hat nichts mit süßen Kätzchen zu tun. Denn CAT steht als Abkürzung für die unsexy Beschreibung: Coital Alignement Technique (dt: Koitale Angleichungs Technik). Bei dieser Stellung richten sich die Sexpartner:innen also in einer bestimmten Weise aus, um sich die bestmögliche Lust zu bereiten.

Wie sieht das genau aus? Tatsächlich ist sie der guten, alten Missionarsstellung sehr ähnlich, mit ein paar kleinen Abänderungen: Bei einem hetero-cis Pärchen liegt die Frau auf dem Rücken, er legt sich so über sie, sodass die Becken direkt übereinander liegen. Der obere Part stützt sich dann auf seine lang ausgestreckten Arme und die Frau winkelt ihre Beine leicht an oder umschlingt mit den Beinen den Unterkörper des Partners.

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Tatsächlich haben unsere Puppen die Stellung nicht ganz getroffen: Die Becken müssen direkt übereinander sein. Der untere Part kann die Beine zusätzlich abwickeln. Foto: wmn

Wie sieht die CAT-Stellung bei gleichgeschlechtlichen Paaren aus? Paare mit zwei Penissen können in dieser Stellung Analsex haben, mit dem unteren Partner als Empfänger. Bei einem lesbischen Pärchen kann hier mit Händen, Toys und Zunge verwöhnt werden. Allerdings können nur lesbische Paare mit Umschnalldildo die wissenschaftlich untersuchten Vorzüge der Stellung genießen. Warum erfährst du jetzt:

Warum die Forschung auf die CAT-Stellung setzt

Im Journal of Sex and Marotal Therapy wurde eine Studie veröffentlicht, die sich mit der CAT-Stellung genauer befasst hat. Dazu wurden 36 heterosexuelle Frauen befragt, die nicht gut kommen können, wenn der Mann oben ist. Das sind übrigens gut 75 % aller Frauen.

Die Forschenden teilten die Frauen in zwei Gruppen mit verschiedenen Hausaufgaben: 17 Frauen sollten öfter masturbieren, um so ihre Sexualität besser zu erforsche. Die anderen 19 sollten die CAT-Stellung ausprobieren. Zusätzlich nahmen alle Paare in einem achtwöchigen Kurs über ihre Sexualität teil.

Nach 21 Tagen wurden alle erneut befragt. 27 % der Frauen, die zusätzlich masturbierten, gaben an, dass sie öfter kommen konnten beim Sex in der Missionarsstellung. (Nur ein guter Grund, oft und gut zu masturbieren.) Aber noch öfter kamen Frauen in der CAT-Stellung. Hier gaben 56 % an, dass sie nun öfter kommen würden.

Warum ist die CAT-Stellung für Frauen so gut?

Und jetzt weißt du auch, warum die Stellung für zwei Männer vermutlich nicht so orgasmisch ist, denn die Lust der Männer wurde nicht untersucht. Der Clou an der Stellung ist nämlich, dass der obere Part mit seinem Becken und Körper Druck auf die Schamlippen und Klitoris ausübt und sie direkt berührt. Dadurch wird sie ganz natürlich stimuliert.

Denn Frauen, die öfter klitoral kommen, brauchen nicht immer gezielte Stimulation, manchmal reicht leichter Druck oder leichte Reibung schon aus. Die geht in der Missionarsstellung leider oft verloren und muss mit Fingern oder Vibrator ausgeglichen werden.

Missionarstellung
Bei der Missionarsstellung sind die Höften oft nicht direkt aufeinander, weil man sich eher am Oberkörper ausrichtet oder sich lieber in die Augen schaut. Foto: wmn / wmn

Disclaimer: Jetzt startet unser Erfahrungsbericht. In unserer sexperience berichten unsere Autor:innen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Trends und Stellungen. Dementsprechend sind sie aus meiner persönlichen Perspektive geschrieben als cis-hetereo Frau mit einem hetereo-cis Partner.

Die CAT-Stellung in der wmn sexperience: Ich habe sie getestet

Ich bin eine Frau, die ebenfalls in der Missionarsstellung schwer kommen kann, deshalb bin ich sehr gespannt, ob ich einen Unterschied bemerke. Auch wenn, ich sie vermutlich schon öfter unbewusst getestet habe.

Wir haben also unsere nächsten Sessions immer mit der Missionarsstellung angefangen und sind dann in die CAT-Stellung gewechselt für den direkten Vergleich. Anfangs hat sich die CAT-Stellung als etwas kompliziert erwiesen, weil wir so nicht den richtigen Winkel gefunden haben.

Aber als ich meine Beine angewinkelt und später auch um ihn herum geschlungen habe, konnten wir problemlos in die neue Stellung wechseln. Was direkt auffällt: Stoßen geht nicht. Besser ist in dieser Stellung beidseitiges Hüftkreisen und minimale Stoßbewegungen. So sind wir auch in der Stellung verharrt, bis einer von uns ein Krampf hatte.

Daraus kannst du vermutlich schon erraten, dass wir die CAT-Stellung beide sehr genossen haben. Sie ist durch den Körperkontakt im Beckenraum sehr intim und eignet sich perfekt für Slow Sex. Aber bin ich auch gekommen? Nein, tatsächlich nicht. Aber im Vergleich zur Missionarsstellung ist sie eine echte Verbesserung.

  • Sportlichkeitslevel: Einfach für Unten, moderat für Oben
  • Intimität: Hoch.
  • Orgasmus-Chance: Höher als bei Missionar

Fazit: Wer muss die CAT-Stellung testen?

Empfehle ich die CAT-Stellung jetzt meinen Freund:innen weiter? Auf jeden Fall allen hetero-Pärchen, bei denen die Frau klitorale Stimulation braucht. Auch wer gern etwas intimeren und intensiveren Sex haben möchte, würde ich die Stellung sehr ans Herz legen.

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