Bald könnte es in Deutschland losgehen, die ersten Gruppen könnten gegen das Coronavirus geimpft werden. Damit die Impfprozesse auch reibungslos funktionieren, hat die Bundesregierung einen ehrgeizigen Impfplan aufgestellt, bei dem nun auch die Bundeswehr ins Spiel kommen soll.

Corona-Impfstoff: Unterstützung von der Bundeswehr

So könnten die Corona-Impfstoffe in Zukunft in den Kasernen der Bundeswehr angeliefert und dort gelagert werden. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte der Funke-Mediengruppe, dass ein entsprechender Amtshilfeantrag des Gesundheitsministeriums bereits vorliege.

Demnach sollen die Kasernen genutzt werden, wenn es sinnvoll ist. Das Militär könnte aber auch in den Impfzentren aushelfen, wie Kramp-Karrenbauer erklärt: „Die Bundeswehr kann hier auf Antrag der Länder mit bis zu 26 Impfzentren sowie bis zu 26 mobilen Impfteams helfen“.

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Im Darknet kursieren bereits dubiose Angebote: Corona-Impfstoffe werden etwa zum Verkauf angeboten. Für viele steht deshalb fest, dass die Impfdosen vor Diebstahl geschützt werden müssen. Der FDP-Politiker Konstantin Kuhle etwa warnte bereits davor, dass die Lager, die Impfzentren und die Transportwege ausreichend geschützt werden müssen, weil sie sensible Ziele darstellen. So könnten Rechtsextremisten aus der „Querdenken“- Bewegung eine Gefahr darstellen. Aber auch die Impfzentren könnten aufgrund ihrer hohen Besucherzahlen ein Ziel für Anschläge werden.

Die Bundeswehr soll deshalb direkt vor Ort unterstützen.

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