Der Supermarkt lockt nicht nur mit einer großen Auswahl und scheinbar günstigen Preisen, sondern ist mittlerweile auch für seine fiesen Methoden bekannt. Zwar denkt man schnell, man hätte ein Schnäppchen gemacht, jedoch steckt dahinter eine fiese Masche, um den Kund:innen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So tappt man unbewusst ganz schnell in die Einkaufsfalle von Aldi, Lidl und Co.

Diese Tricks ziehen dir das Geld aus der Tasche

Hast du dich zum Beispiel schon einmal gefragt, warum die Musik sich schnell und impulsiv ändert, wenn der Laden immer voller wird? Damit will der Einkaufsladen erreichen, dass der oder die Kund:in angetrieben wird, schneller den Laden zu verlassen. Aber auch andere fiese Maschen spielen dem Unternehmen in die Tasche. Lies hier, warum diese Verkaufsstrategien den Geldbeutel der Kundschaft schmälert.

1. Teure Produkte immer auf Augenhöhe

Ein Trick, der einfach, aber effektiv ist, ist die sogenannte Bückware. Produkte, die günstig sind, stehen im Regal meist tief unten, während teurere Produkte immer auf Augenhöhe sind. Kund:innen greifen dementsprechend natürlich zur bequemeren Alternative, um sich das Bücken zu ersparen, was dem Supermarkt natürlich ordentlich Gewinn einräumt.

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Im Supermarkt-Regal befinden sich die günstigen Produkte meist ganz unten. Credit: IMAGO / ITAR-TASS

2. Kleingedrucktes verraten Schwindel

Du kaufst seit Jahren deinen Kaffee in deinem Lieblings-Supermarkt und bist total froh darüber, dass sich der Preis bisher noch nicht verändert hat? Dann schau dir beim nächsten Mal auf jeden Fall das kleingedruckte an. Denn auch wenn sich der Preis scheinbar niemals ändert, kann das bei der Mengenangabe schon wieder anders aussehen. Die Folge: Du bezahlst zwar immer den gleichen Preis, bekommst dafür aber weniger Produkt. Da dies meist ganz klein auf der Verpackung steht, fällt das der Kundschaft oftmals nicht auf.

3. Fensterloser Supermarkt

Dass viele Supermärkte keine Fenster haben, ist nicht etwa Zufall, sondern totale Absicht. Nicht nur, dass fensterlose Läden einem das Gefühl geben, an einem sicheren und gemütlichen Ort zu sein, den man so schnell nicht mehr verlassen möchte. Es wird einem durch fehlende Fenster auch das Zeitgefühl genommen. Die Folge: Der oder die Kund:in bleibt länger im Supermarkt und gibt dementsprechend auch mehr Geld aus.

Doch nicht nur die Gewinnmaximierung ist Grund für die fehlenden Fenster im Supermarkt, auch Produkte können durch das Sonnenlicht zu Schaden kommen, wenn bei großer Hitze zum Beispiel die Schokolade schmilzt. Durch die Sonneneinwirkung können aber auch Verpackungen ausgeblichen wirken und werden von den Kund:innen dann meist nicht in den Einkaufswagen gepackt. 

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Durch fehlende Fenster im Supermarkt gibt die Kundschaft meist mehr Geld aus. Credit: Getty Images/ FangXiaNuo

Logistisch gesehen sind Fensterfronten im Supermarkt ebenfalls sehr schwierig umzusetzen. Gerade in Großstädten ist Verkaufsraum sehr teuer. Ein Supermarkt, der auf natürliches Licht durch Fenster setzen möchte, müsste demnach mehr Fläche anmieten, damit neben Fensterfronten auch die Regale mit den entsprechenden Waren Platz finden. Ein Vorhaben, welches extrem teuer ist und sich meist nicht rentiert.

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