Annalena Baerbock (40, Bündnis90/Die Grünen) hat in der Radio-Bremen-Talkshow „3nach9“ jüngst über ihren Familienalltag als zweifache Mutter gesprochen und welche Veränderungen ihr neuer Job als Bundesaußenministerin mit sich bringt. Die würden „natürlich“ nicht ausbleiben, da der Ministerposten mit vielen Reisen verbunden sei. Der älteren ihrer beiden Töchter sei das aber bewusst, erklärte Baerbock. „Sie hat es schon verstanden, als ich gesagt habe, dass ich Deutschland in der Welt repräsentiere.“ Reagiert habe sie dennoch erstaunt – und ein wenig skeptisch. „In der Welt? Oh weh“, sagte sie laut Baerbock.

Ihr sei es wichtig, dass ihre Kinder wissen, wo sich ihre Mutter aufhält, wenn sie nicht zu Hause ist. Deshalb habe sie ihre Töchter beim vergangenen Bundestagswahlkampf mit auf eine Tour im Wahlkampfbus genommen. „Da fanden sie es auch super, vorne bei den Busfahrern zu sitzen“, erinnerte sie sich. Jede Familie müsse eigenständig mit neuen Herausforderungen umgehen. „Es gibt ja nie eine Schablone oder Blaupause, die man zu hundert Prozent kopieren kann – so ist es auch im Familienleben.“

(eee/spot)