Angela Merkel (66) ist in die USA gereist. In Washington, D.C. wurde sie am Nachmittag des 15. Juli (Ortszeit) von US-Präsident Joe Biden (78) voraussichtlich zum letzten Mal als Bundeskanzlerin im Weißen Haus empfangen. Biden hatte zuvor angekündigt, sich auf den Besuch Merkels zu freuen.

Während des Treffens erklärte Biden, dass er Merkel als persönliche Freundin sowie als Freundin der Vereinigten Staaten sehe. Zuvor hatte die Bundeskanzlerin auch Vizepräsidentin Kamala Harris (56) getroffen. Diese erklärte später, dass sie eine „weitreichende Diskussion“ mit Merkel geführt habe und beabsichtige, zusammen mit Biden und der Kanzlerin die Partnerschaft der beiden Länder weiter zu vertiefen.

Mit Ehrendoktorwürde ausgezeichnet

Während ihres Aufenthalts in den USA wurde Merkel am Donnerstag zudem mit der Ehrendoktorwürde der Johns-Hopkins-Universität ausgezeichnet. „Keine zwei Regionen auf der Welt sind durch eine solche Tiefe und Breite gemeinsamer Interessen und Werte verbunden wie Europa und Nordamerika“, erklärte die Kanzlerin in einer Rede anlässlich der Auszeichnung. Daher verstehe sie auch „die große Ehre, die Sie mir heute haben zuteilwerden lassen, nicht zuletzt auch als besonderen Ausdruck der Verbundenheit unserer beiden Länder“.

(wue/spot)