Nur wenige Tage nach seinem ersten Interview nach der tödlichen Schießerei am „Rust“-Set plant Schauspieler Alec Baldwin (63) seine Rückkehr ins öffentliche Leben. Er wird am Donnerstag als Moderator der Ripple of Hope Award Gala in New York City auftreten. Wie „The Hollywood Reporter“ weiter meldet, wird Baldwin persönlich anwesend sein, obwohl einige Teilnehmer per Zoom zugeschaltet werden. Interviews auf dem roten Teppich werde er nicht geben.

Gleichheit, Gerechtigkeit und grundlegende Menschenrechte 

Mit dem Robert F. Kennedy Ripple of Hope Award, der bereits zum 53. Mal verliehen wird, werden führende Persönlichkeiten aus der internationalen Wirtschaft, der Unterhaltungsbranche und Aktivisten geehrt, die sich für den sozialen Wandel einsetzen und Robert Kennedys Leidenschaft für Gleichheit, Gerechtigkeit und grundlegende Menschenrechte widerspiegeln.

Bei der Veranstaltung wird Vizepräsidentin Kamala Harris (57) eine virtuelle Grundsatzrede halten. US-Politikerin Stacey Abrams (47), die Dichterin Amanda Gorman (23), Clearlake-Capital-Group-Mitbegründer José E. Feliciano, Insight-Partners-Geschäftsführer Deven Parekh und der Verizon-Vorstandsvorsitzende Hans Vestberg werden bei der Gala im New Yorker Hilton Midtown ebenfalls geehrt.

Rückkehr zu öffentlichen Aktivitäten

Alec Baldwins Rückkehr zu öffentlichen Aktivitäten erfolgt, nachdem Baldwin am Wochenende einen seiner beiden verifizierten Twitter-Accounts gelöscht und am 2. Dezember ein emotionales Gespräch mit George Stephanopoulos von ABC geführt hatte, in dem er erstmals ausführlich über die tödlichen Schüsse am Set seines Westerns „Rust“ sprach.

Am 21. Oktober wurden die Kamerafrau Halyna Hutchins (1979-2021) getötet und der Regisseur von Rust, Joel Souza (48), verwundet, als Baldwin eine Waffe abfeuerte. Der Produzent und Hauptdarsteller des Westerns hielt sie für ungefährlich, in Wirklichkeit enthielt sie aber eine scharfe Patrone enthielt. So fasste das Büro des Polizeichefs von Santa Fe County den Vorfall zusammen.

Baldwin betonte in dem ABC-Interview, dass er den Abzug der Waffe nicht betätigt habe und nicht warten wolle, bis die Gerichtsverfahren oder Ermittlungen abgeschlossen seien, bevor er seine Version der Geschichte erzähle.

(ili/spot)