Ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist nicht nur mit viel Know-how, sondern vor allem mit ganz viel Mut verbunden! Während man sich das Wissen über die Zeit aneignen kann, muss man den Mut eigenständig aufbringen und sich schließlich ein Herz fassen. Wir geben dir Tipps, wie du das Risiko auf dich nimmst und endlich eine:e Unternehmer:in wirst!

Unternehmer:in werden: Aller Anfang ist schwer

Manche Menschen, die lange im selben Job oder in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet haben, sehnen sich danach, ihr:e eigene:r Chef:in zu werden. Geht es dir auch so? Wenn du schon seit Jahren diese eine Idee im Kopf hast, die dich einfach nicht in Ruhe lässt und bei der es dir unter den Nägeln brennt, sie auszuprobieren, ist es vielleicht Zeit, Unternehmer:in zu werden.

Klar, am Anfang scheint dieser Schritt verrückt und völlig realitätsfern. Wenn du aber dein Ziel vor Augen hast und den Weg dorthin in kleine Teiletappen aufteilst, wird dir schnell auffallen, dass es nicht so unerreichbar ist, wie zuerst gedacht.

Du bist aus deinem Job herausgewachsen und möchtest endlich dein eigenes Ding machen? Credit: IMAGO / Shotshop

Etwas wagen – mit Herz, Selbstvertrauen & Leidenschaft

Bevor du konkret an deinem Unternehmen arbeiten kannst, heißt es erstmal viele kleine Hürden zu überwinden. Sei es, dir neues Wissen anzueignen, Workshops zu besuchen oder in deinem jetzigen Job kürzerzutreten. All diese Schritte brauchen viel Engagement, Selbstvertrauen und Leidenschaft.

Unter Umständen können lange Nächte auf dich warten und einige Nervenzusammenbrüche bevorstehen. Wenn du aber dein Ziel vor Augen hast und dich mit deiner Entscheidung wohlfühlst, wirst du diese Zeit überstehen!

Von der Idee zur Ausführung

Eine Idee zu haben, für deren Umsetzung du arbeitest, ist viel wert. Denn auf dem Start-up-Markt wirst du nur bestehen, wenn deine Idee neuartig und innovativ ist. Um dein „Hirngespinst“ in ein konkretes Projekt umzuwandeln, solltest du dir definitiv Expert:innen-Meinungen anhören und Fachbücher lesen. So werden sich deine Gedanken sortieren und du wirst den Blick für Wesentliche nicht verlieren.

„Geteiltes Leid ist halbes Leid“ – so heißt es. Zar sollte dein Traum ein:e Unternehmer:in zu werden, kein Leid für dich sein, jedoch ist auch klar, dass es keine einfache Zeit wird. Es kann deshalb helfen, eine:n Geschäftspartner:in zu haben. Vielleicht hast du ein:e Freund:in der oder die dieselben verrückten Träume verfolgt oder du lernst eine:n Expert:in kennen, die/der sich deiner Vision anschließen will. Fest steht: Zu zweit (oder auch zu dritt oder viert) kann vieles leichter werden!

Frauen, Büro
Zu zweit lässt sich viel mehr verwirklichen, als alleine. Credit: fizkes/Shutterstock / fizkes/Shutterstock

Den Schritt zum Unternehmen wagen

Wenn du dich intensiv mit allen Formalitäten, Expert:innen-Meinungen und Organisatorischem befasst hast, heißt es am Ende, die letzte große Hürde zu überwinden. Sich von seinem alten (Arbeits-)Leben zu trennen und in eine Zukunft voller Ungewissheit zu starten, kann angsteinflößend sein. In dieser Zeit solltest du besonders auf dich achten. Viel mit anderen Menschen oder auch einem:r Therapeut:in zu sprechen, kann dir helfen Mut zu finden und Geschehnisse zu verarbeiten.

Wenn du den letzten großen Schritt – die Kündigung deines alten Jobs – geschafft hast, hast du alle Grundsteine gelegt, die du als Unternehmer:in brauchst. Jetzt heißt es fleißig sein, mutig sein und deine tolle Idee auf den Markt bringen. Viel Erfolg!

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