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Sclafstörungen sind besonders häufige Spätfolgen von Corona. (Photo: klebercordeiro/getty via Canva)

Sind deine Schlafstörungen eine Corona-Spätfolge?

Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen. Doch: Nun zeigen Studien, dass es sich dabei um eine Spätfolge einer Corona-Infektion handelt. Ab wann sollten Betroffene zum Arzt? wmn klärt auf.

Schon früh bekannt, doch inzwischen wieder vergessen, ist diese Corona Spätfolge: Schlafstörungen. Wann sie auf eine mögliche Infektion mit Corona hindeuten und was du tun kannst:

Corona-Spätfolge Schlaflosigkeit

Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland gab es Daten aus China, die das späte Symptom der Schlaflosigkeit bei bereits genesenen Patienten dokumentierten. Besonders häufig ist die so genannte Insomnie. Das heißt, dass Ex-Corona-Patienten schlecht einschlafen, unruhig schlafen, immer wieder aufwachen und nach der Nacht nicht erholt sind.

Schon damals vermutete man durch die Häufung der Schlafstörungen, dass die Corona-Erkrankung damit zu tun haben muss. Inzwischen ist das auch durch Studien bewiesen. Denn Patienten, die sich mit dem Corona-Virus anstecken und einen akuten Krankheitsverlauf vorwiesen, erkrankten in 12 % der Fälle später an Schlafstörungen.

Andere Spätfolgen sind auch Verwirrtheit, depressive Zustände, Angstzustände, Fatigue und Gedächtnisstörungen. Doch bevor du nun alarmiert deinen Hausarzt anrufst: Diese Nebenwirkungen wurden nur bei Patienten diagnostiziert, die aufgrund der Corona-Erkrankung stationär betreut werden mussten! Hattest du einen leichten Verlauf, dann sind die Chancen auf diese Spätfolgen wohl weitaus geringer.

Alle wichtigen Infos zu Corona, findest du hier.

Was Betroffene machen sollten

Wer von den Corona-Spätfolgen betroffen ist und sich seit Wochen durch den Halbschlaf quält, sollte dringend seinen Hausarzt aufsuchen. Sie können sich aber beispielsweise auch an das Schlaflabor des Universitätsklinikums Innsbruck wenden und dort eine Sprechstunde vereinbaren. Je nach Schwere der Schlafstörung werden dort entsprechende Behandlungen empfohlen.

  • Hier geht es zu den Infos des Schlaflabors Innsbruck

Von einer Schlafstörung wird übrigens dann gesprochen, wenn du wirklich jede Nacht schlecht schläfst und das Problem anhält. Solltest du nur gelegentlich Einschlafprobleme haben, solltest du diese Einschlaf-Tricks probieren oder Moonbreathing, Einschlaftees oder diese Militärtechnik um runter zu kommen vor dem Schlafengehen. 


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