Einkaufen Corona-Regeln
Neue Corona-Regeln für den Einkauf (Photo: alvarez/ istock) Source: alvarez/ istock

Ab heute: Neue Corona-Regeln beim Einkaufen

Du willst in den nächsten Tagen shoppen gehen? Dann solltest du wissen, auf welche Corona-Regeln du dich ab heute beim Einkaufen einstellen musst.

Ab heute ist es soweit! Wer ab sofort Essen, Kleidung, Elektrogeräte oder neue Möbel einkaufen möchte, muss sich auf wichtige Änderungen einstellen. Denn ab heute werden die Corona-Maßnahmen verschärft.

Corona-Maßnahmen beim Einkaufen: Das kommt auf uns zu

Du hast den Überblick über die neuen Corona-Maßnahmen für den Einkauf verloren? Kein Problem! wmn fasst zusammen, was auf dich zukommt.

1. Maskenpflicht & Kartenzahlung

Ohne Maske? Kein Einkauf! Das galt bislang und gilt auch weiterhin. Aber neu ist, dass der Mund-Nasen-Schutz nun auch vor den Geschäften und auf den Parkplätzen getragen werden soll.

2. Einlassbeschränkungen

Bislang durfte sich in einem Geschäft ein Kunde pro Quadratmeter aufhalten. Nun aber ist nur noch eine Person pro 20 Quadratmeter Ladenfläche erlaubt. Diese Änderung gilt ab einer Fläche mit 801 Quadratmetern und betrifft damit vor allem große Läden wie Galeria Kaufhaus, Ikea, Aldi, Lidl, Edeka und Rewe. 

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Und das bedeutet: Ab einer Fläche von 1.200 Quadratmetern dürfen auf den ersten 800 Quadratmetern 80 Kunden und für die weiteren 400 Quadratmeter nochmal 20 Kunden hereinkommen. Da auch MitarbeiterInnen dazu gezählt werden, könnte die Regel zu einem kleinen Zahlenchaos führen. Aber damit nicht genug. Es ist noch unklar, ob Kinder mit als Kunden eingerechnet werden sollen oder nicht.

Kritik für die Corona-Maßnahme kommt vom Handelsverband Deutschland. Der HDE warnt davor, dass die Regel für längere Schlangen vor den Läden sorgen könnte. Und die IHK erklärte bereits vor einigen Tagen, dass ja vor allem größere Läden einen besseren Abstand zwischen den Kunden einhalten könnten als kleinere und diese Regel "nicht verhältnismäßig und kaum begründet sei".

Mehr zu dieser Corona-Maßnahme liest du hier.

3. Körbe & Einkaufswagen 

Aber weiter geht es mit der nächsten Regel. Laut dem Verbraucherportal CHIP werden wir zum Einkaufen einen Wagen oder einen Einkaufskorb nehmen müssen, da die Geschäfte damit zählen, wie viele Kunden sich drinnen aufhalten. 

Sind alle Körbe und Wagen vergeben, bedeutet das für uns, draußen zu warten, bis wieder welche frei werden. Andere Geschäfte könnten auf Ampelsysteme setzen, die rot aufleuchten, wenn die erlaubte Kundenzahl überschritten wird.

Was du beim Einkaufen beachten solltest

Die Beschränkungen könnten zu längeren Warteschlangen führen. Wer das vermeiden will, sollte am besten noch vor dem Mittag einkaufen gehen, wenn die meisten Menschen in der Schule oder auf der Arbeit sind. Ab dem Abend und am Wochenende könnte es dann wieder voller werden, weil die Menschen dann frei haben und Besorgungen oder Shoppingtouren in diese Freizeit legen.

Zudem gilt: Die gute alte Einkaufsliste kann uns dabei helfen, die Einkaufzeit zu verkürzen und in wenigen Minuten alles zu erledigen, ohne im Geschäft groß grübeln zu müssen, was man denn eigentlich kaufen wollte. 

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