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Geld sparen im Homeoffice: 7 Tipps, mit denen du weniger ausgibst

Geld sparen im Homeoffice ist für viele Menschen momentan ein Thema. Wir haben sieben Tipps, wie es dir am besten gelingt.

Geld Sparen Homeoffice Tee trinken Frau
Es gibt einfache Tipps und Tricks, wie du im Homeoffice Geld sparen kannst. Foto: getty images/Guido Mieth

Im Moment wird alles teurer, ganz besonders Strom, Wasser und Gas. Vielen Menschen wird diese Preisverschärfung insbesondere bewusst, wenn sie im Homeoffice arbeiten. Denn da übernimmt nicht der Arbeitgeber die anfallenden Nebenkosten, sondern du selbst. Wie du also Geld sparen kannst, wenn du im Homeoffice arbeitest, haben wir dir hier zusammengefasst.

Geld sparen im Homeoffice: Auf diese Kosten musst du achten

Wenn du sparen möchtest, musst du natürlich wissen, woran du sparen kannst und möchtest. Laut dem Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft ist beispielsweise Gas im Frühjahr dieses Jahres um 105 % angestiegen. Dies gilt vor allem für Häuser, wo mehrere Familien drin wohnen. Auch die Wasser- und Strompreise steigen Jahr für Jahr kontinuierlich an. Wenn du deine Nebenkosten also möglichst gering halten möchtest, solltest du auf diese drei Punkte besonders achten.

1. Das richtige Gerät

Um deinen Energieverbrauch möglichst gering zu halten, musst du schon beim Kauf deines Gerätes auf einige Dinge achten. Wenn dein Unternehmen dir dein Gerät stellt, hast du in der Regel wenig Einfluss darauf. Wenn jedoch die Frage besteht, ob du einen PC oder einen Laptop haben möchtest, sollte deine Wahl immer auf den Laptop fallen.

Solltest du dir jedoch dein eigenes Gerät besorgen dürfen, achte immer auf den Energieverbrauch und Zertifizierungen wie der Blaue Engel. Während ein fest installierter PC etwa 87 kWh pro Jahr verbraucht, liegt der Verbrauch eines Laptops bei nur 22 kWh pro Jahr.

Frau Laptop Kaffee
Ein Laptop ist sehr viel effizienter als ein fester PC. Foto: IMAGO/Westend61

2. Möglichst wenig Programme & Tabs

Ein großer Energiefresser sind Programme, die im Hintergrund laufen oder Tabs, die nicht geschlossen wurden. Sobald du mit einem Programm also fertig bist oder eine Website nicht mehr brauchst, sollte beides geschlossen werden! Außerdem hältst du so deinen Laptop fit und schnell.

3. Steckerleiste für alle Geräte

Ein simpler, aber ausschlaggebender Tipp sind Steckerleisten. Wenn du alle deine Geräte über Steckerleisten mit dem Strom verbindest, kannst du sie nach der Benutzung auch alle auf einmal abschalten. So gehst du sicher, dass kein Gerät im Standby-Modus weiterläuft.

4. Ein heller Arbeitsplatz

Dieser Tipp klingt auch erstmal banal, ist aber eine riesige Ersparnis. Denn wenn du vor einem großen Fenster sitzt und den Tag über arbeitest, brauchst du an den meisten Tagen kein zusätzliches Licht. Klar sieht das anders aus, wenn es regnet oder stark bewölkt ist, aber an vielen Tagen kannst du dir so eine Menge Strom sparen.

So hell dein Arbeitsplatz sein sollte, so dunkel sollte allerdings dein Bildschirm eingestellt sein. Das spart extrem viel Energie. Allerdings musst natürlich auch noch etwas lesen können …

junge Frau mit Brille sitzt an vor einem Laptop am Fenster in einem Büro oder Café
Ein heller Arbeitsplatz spart dir extrem viel Energie, die du für Lichter genutzt hättest. Foto: g-stockstudio /

5. Video-Calls ohne Kamera

Auch wenn dein Unternehmen es wahrscheinlich nicht gerne sieht: Es ist sehr viel effizienter, die Kamera bei Video-Calls auszulassen. Wie effizient, ist vielen Menschen überhaupt nicht bewusst. Ein Videoanruf mit Video verbraucht ungefähr 25 Mal so viel CO₂ wie eine Anruf ohne. Wenn man sich das vor Augen führt, kann man bestimmt hin und wieder auf das nette Gesicht am anderen Ende verzichten …

6. Beim Heizen sparen

Durch die exorbitant steigenden Gaspreise, ist im Moment in aller Munde, wie man beim Heizen sparen kann. Neben smarten Gehilfen und Thermostaten, ist es auch einfach eine Übungssache in kälteren Räumen zu arbeiten. Anstatt die Heizung hochzudrehen, kannst du es vielleicht zunächst mit einem dicken Pulli und Kuschelsocken versuchen. Wenn dir dann immer noch kalt ist, ist die Heizung ja trotzdem noch da. Dennoch solltest du dir immer vor Augen führen, dass du pro Grad etwa sechs Prozent Energie sparst.

Übrigens: Frieren ist durchaus gesund. Wenn dir kalt ist, produziert dein Körper braunes Fettgewebe. Diese Fettsäuren haben in erster Linie die Funktion dich zu wärmen, verbrennen auf der anderen Seite aber unglaublich viele Kalorien. Um herauszufinden, wie schnell braunes Fettgewebe wächst, haben Wissenschaftler:innen Proband:innen zehn Tage lang jeweils sechs Stunden in einem 16 Grad kühlen Raum frieren lassen. Der Anteil des braunen Fettgewebes verdoppelte sich!

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Manchmal kann man die Kälte in der Wohnung schon mit einem dicken Pulli bekämpfen. Foto: getty images/ Morsa Images

7. Vorkochen

Ein Tipp, den du sicher nicht auf dem Schirm hattest, ist es dein Essen für die Mittagspause vorzukochen. So benutzt du beispielsweise nur an einem Tag Herd und Ofen und lässt die Geräte die nächsten drei Tage aus. Das spart extrem viel Energie. Das Gleiche gilt für Kaffee. Wenn du dir morgens eine große Kanne kochst, ist das effizienter, als dir über den Tag verteilt drei kleine Kaffees zu kochen.

Ressourcen sparen, wo immer es geht!

Auch wenn du nicht im Homeoffice bist und deine Wohnung wirklich nur zum Leben benutzt, solltest du dich mit dem Sparen von Ressourcen und somit auch Geld beschäftigen. Denn mit einigen einfachen Tipps, Veränderungen und Kniffen kannst du Geld sparen und wir alle zusammen können gegen eine Knappheit an Ressourcen vorgehen.

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